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Das Marketing-Glossar: Klartext statt Fachchinesisch.

Funnel, Conversion, Hicks Law? Hier findest Du die Begriffe, die in Webdesign und Online-Marketing dauernd fallen, kurz und verständlich erklärt, so wie ich sie auch Dir am Telefon erklären würde.

A

A/B-Test

Zwei Varianten einer Seite (z. B. zwei Überschriften) werden gegeneinander getestet, indem man Besucher zufällig aufteilt. Gewonnen hat die Version mit mehr Anfragen. Entscheidungen aus Daten statt aus Bauchgefühl.

Above the Fold

Der sichtbare Bereich

Alles, was man sieht, ohne zu scrollen. Der Begriff stammt aus dem Zeitungsdruck (oberhalb des Falzes). Hier entscheidet sich in Sekunden, ob jemand bleibt, deshalb gehört die wichtigste Botschaft genau hierhin.

B

Bounce Rate

Absprungrate

Der Anteil der Besucher, die nach einer einzigen Seite wieder gehen, ohne etwas zu tun. Eine hohe Absprungrate ist ein Warnsignal: Die Seite holt die Leute nicht ab, falsches Publikum, unklare Botschaft oder fehlende Führung.

C

Call-to-Action

CTA · Handlungsaufforderung

Die klare Aufforderung, den nächsten Schritt zu gehen: „Quickcheck holen", „Anrufen", „Anfrage senden". Ohne CTA verpufft die beste Seite. Gut ist genau ein primärer CTA pro Abschnitt, groß und unübersehbar.

Conversion

Umwandlung

Der Moment, in dem aus einem Besucher eine gewünschte Handlung wird: eine Anfrage, ein Anruf, ein Kauf. Das eigentliche Ziel einer Website, nicht möglichst viele Klicks, sondern die richtigen Handlungen.

Conversion-Rate

Der Anteil der Besucher, die wirklich handeln. Bei 100 Besuchern und 3 Anfragen sind das 3 %. Die ehrlichste Kennzahl überhaupt, sie zeigt, ob eine Seite arbeitet oder nur hübsch ist.

D

Dark Patterns

Manipulative Tricks

Gestaltung, die Menschen bewusst zu Dingen drängt, die ihnen schaden: versteckte Kosten, getarnte Buttons, künstlicher Countdown-Druck. Das Gegenteil von ehrlicher Führung. Mache ich nicht.

Mehr zur Grenze Persuasion ↔ Manipulation →
F

Fittssches Gesetz

Je größer und näher ein Klickziel, desto leichter und schneller wird es getroffen, besonders mit dem Daumen am Handy. Wichtige Buttons gehören groß und gut erreichbar, nicht klein an den Rand.

Psychologie

Funnel

Verkaufstrichter

Der Weg vom ersten Kontakt bis zur Anfrage, gedacht als Trichter: oben viele Interessierte, unten die, die wirklich handeln. An jeder Stufe fallen Leute weg, gutes Marketing sorgt dafür, dass die Richtigen unten ankommen.

H

Hero

Der erste Bildschirm

Der oberste, sofort sichtbare Bereich einer Seite, meist mit großer Überschrift, Bild und CTA. Dein erster und wichtigster Eindruck. Hier entscheidet sich, ob jemand weiterliest.

Hicksches Gesetz

Je mehr Optionen ein Mensch sieht, desto länger braucht er für eine Entscheidung, und desto eher trifft er gar keine. Weniger Auswahl führt schneller zum Ziel.

Im Detail auf der Pillar-Seite →
K

Keyword

Suchbegriff

Das Wort oder die Phrase, die jemand bei Google eintippt, z. B. „Webdesigner Ulm". Wer für die richtigen Keywords gefunden wird, bekommt Besucher mit echtem Interesse, nicht nur Zufallsklicks.

L

Landingpage

Zielseite

Eine Seite mit genau einem Ziel, z. B. eine Anfrage für ein bestimmtes Angebot. Kein Ablenken, kein langes Menü: alles führt auf die eine Handlung hin. Ideal für Werbeanzeigen.

Lead

Kontakt / Interessent

Ein konkreter Interessent, der seine Daten hinterlässt, etwa über ein Anfrageformular. Ein Lead ist mehr als ein Besucher: jemand, der echtes Interesse signalisiert hat.

N

Nutzerführung

User Guidance

Die bewusste Lenkung des Blicks und der Schritte eines Besuchers, durch Aufbau, Hierarchie und klare Wege. Eine gute Seite führt, ohne zu drängen, vom ersten Blick bis zur Anfrage.

Mehr über persuasives Webdesign →
P

Persuasives Design

Überzeugendes Webdesign

Webdesign, das auf Psychologie baut, um Besucher ehrlich zur Handlung zu führen, mit ihrem Interesse, nicht dagegen. Der Kern meiner Arbeit.

Zur ausführlichen Erklärung →

Processing Fluency

Verarbeitungsleichtigkeit

Unser Hirn verwechselt „leicht zu verstehen" mit „wahr" und „gut". Klare Botschaften, ruhiges Layout und schnelle Ladezeiten wirken automatisch seriöser, noch bevor der Inhalt geprüft wird.

Psychologie
R

Reziprozität

Gegenseitigkeit

Wer zuerst etwas gibt, bekommt eher etwas zurück, ein tief verankertes soziales Prinzip. Ein ehrlicher kostenloser Mehrwert (z. B. ein Quickcheck) schafft Vertrauen und Bereitschaft, im Gespräch zu bleiben.

Psychologie
S

SEO

Suchmaschinenoptimierung

Alle Maßnahmen, damit eine Seite bei Google gut gefunden wird: Technik, Inhalte und Struktur. Sichtbarkeit, für die man nicht pro Klick zahlt, dafür aber Geduld und Substanz braucht.

Serieller-Positions-Effekt

Von allem, was jemand sieht, bleiben Anfang und Ende am besten hängen, die Mitte verschwimmt. Deshalb gehören die stärkste Botschaft nach vorne und der CTA ans Ende.

Psychologie

Social Proof

Soziale Bewährtheit

Wir orientieren uns an anderen, besonders bei Unsicherheit. Echte Namen, Gesichter und Stimmen wiegen mehr als zehn Werbeversprechen über sich selbst.

Im Detail auf der Pillar-Seite →
U

USP

Alleinstellungsmerkmal

Der eine Grund, warum jemand bei Dir kauft und nicht beim Nächsten. Was Dich wirklich unterscheidet, und auf der Website klar gesagt werden muss, statt sich hinter Floskeln zu verstecken.

UX / UI

Nutzererlebnis / Oberfläche

UX ist das gesamte Erlebnis (Wie leicht erreiche ich mein Ziel?), UI die sichtbare Oberfläche (Buttons, Farben, Layout). Gutes UI ist hübsch, gutes UX sorgt dafür, dass es auch funktioniert.

V

Verknappung

Scarcity

Was knapp ist, wirkt wertvoller, begrenzte Plätze, ein echtes Zeitfenster. Ehrlich eingesetzt hilft Verknappung bei der Entscheidung; erfunden ist sie ein Dark Pattern. Ich nutze nur echte Knappheit.

Siehe Dark Patterns →
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